225 Cases aus vier Kategorien nominiert
Insgesamt haben es 225 Einreichungen auf die diesjährige Shortlist geschafft. Die Cases verteilen sich auf die vier Hauptbereiche des Awards: 102 Nominierungen in der Kategorie Pharma Rx & Medizinprodukte, 92 nominierte Arbeiten im Bereich Health OTC & Wellness sowie fünf Nominierungen für den Young COMPRIX. In der neuen Kategorie Health Design konnten sich 31 Arbeiten für die Shortlist qualifizieren.
Ein Riesensprung für den Auswahlprozess
Besonders die Weiterentwicklung des Jury-Verfahrens stieß bei allen Beteiligten auf durchweg positive Resonanz. „Die Pause des Awards haben wir intensiv für die Weiterentwicklung und Digitalisierung unserer Jury-Prozesse genutzt“, erklärt Jury-Präsident Mike Rogers von der Serviceplan Global Health Group. Dadurch hatten die Jurorinnen und Juroren die Möglichkeit, zu Hause in Ruhe vorab eine Shortlist zu definieren. „Im Vergleich zur Vergangenheit ein Riesensprung“, betont Mike Rogers und ergänzt: „So konnten wir in der Sitzung auf einer sehr fundierten Basis diskutieren – offen, differenziert und mit einem klaren Fokus auf die besten Arbeiten.“
Viel Raum für Dialog und Perspektivenwechsel
Die gewonnene Zeit in der Präsenz-Sitzung wurde intensiv genutzt, um die Cases aus allen Blickwinkeln zu beleuchten. Karsten Rzepka (PEIX Health Group), Präsident der Rx-Jury, fasst die Atmosphäre vor Ort so zusammen: „Es war eine tolle Kommunikation über die Arbeiten mit wechselseitigem Verständnis.“ Beeindruckt war er von dem Niveau der Einreichungen: „Wir haben hier einen echten Qualitätssprung bei den Arbeiten gesehen. Es hat sehr viel Spaß gemacht und die Zeit, wirklich miteinander zu sprechen, war ein starker Pluspunkt der diesjährigen Jurysitzung.“
Dass dieser Austausch so wertvoll war, lag nicht zuletzt an der Zusammensetzung der Jury. Co-Präsident Heiko Pröger (SPIRIT LINK) betont: „Die Diskussion war super, weil wir ganz unterschiedliche Perspekti-ven am Tisch hatten – von der Kreation über die Vertreter der Industrie bis hin zur Zielgruppenperspektive. Durch diesen mehrstufigen Prozess haben wir absolut verdiente Gewinner gekürt. Erfreulich ist auch, dass sich diese nicht auf wenige Kampagnen konzentrieren, sondern sehr breit auf eine ganze Reihe von Einreichern und Agenturen verteilen.“
Erstmalig am Start: Die Kategorie Health Design
Auch in der neu geschaffenen Kategorie Health Design gab es intensive Diskussionen. Diese ordnen die beiden Design-Präsidenten Christoph Bohlender (MENSCH Kreativagentur) und Christoph Witte (PINK CARROTS Communications) richtig ein: „Dass in diesem Jahr erstmals Arbeiten in dieser Kategorie eingereicht werden konnten, hat unsere Aufgabe besonders anspruchsvoll gemacht: Was wir heute mit Gold auszeichnen, prägt, was morgen in unserer Branche als Maßstab für gutes Health Design gilt“, bringt es Christoph Bollender auf den Punkt.
Umso wichtiger sei ein klarer, kritischer Blick, meint er: „Wir waren streng, aber fair – und hatten gleichzeitig das Glück, auf eine Reihe wirklich herausragender Arbeiten zu treffen. Jede Einreichung wurde in all ihren Facetten beleuchtet und analysiert, ihre Stärken wie auch ihre Schwächen offen diskutiert.“
Sein Kompagnon Christoph Witte ergänzt: „Hier hat die Jury aus lauter Design-Fachleuten einen super Job gemacht. Die Diskussionen waren durchweg konstruktiv, differenziert und von großem Respekt ge-genüber den eingereichten Arbeiten geprägt. Wir waren gleichermaßen beeindruckt – und hatten große Freude an dieser besonderen Premiere.“
Spannung bis zur großen Preisverleihung
Wer von den 225 Shortlist-Platzierten am Ende tatsächlich einen der begehrten Gold-Awards mit nach Hause nehmen darf, wird allerdings noch nicht verraten: Die endgültigen Gewinner werden erst im Rahmen der großen Preisverleihung am 12. Juni in Köln bekannt gegeben.
Zur Shortlist geht es hier.
