Preisträgerinnen 2026: fembites – „Von Frauen für Frauen“
Ausgezeichnet wurden Jana Deckelmann (Biologin und Ernährungsökonomin) und Angelica Conraths (Entrepreneurin), die Gründerinnen von fembites. Die Mission von fembites: „Von Frauen für Frauen“ – mit der Vision, jede Frau in jeder Lebensphase so zu unterstützen, wie sie es verdient hat. Ihre Nährstoffkomplexe entstehen in enger Zusammenarbeit mit Expertinnen u. a. aus Gynäkologie, Endokrinologie und Ernährungswissenschaft, basieren auf natürlichen Inhaltsstoffen, sind zuckerfrei und ohne unnötige Zusatzstoffe. Die Preisträgerinnen sind sich einig darin: Die Geschlechter-Datenlücke (Gender Data Gap) in der Gesundheitsforschung zu schließen und wissenschaftliche Erkenntnisse in alltagstaugliche Lösungen zu übersetzen.
„Wir gehen bewusst einen anderen Weg: Wir denken Frauengesundheit vom weiblichen Körper aus – evidenzbasiert, clean formuliert und alltagstauglich. Dieser Preis ist für uns ein starkes Signal: Frauengesundheit ist kein Nischenthema, sondern verdient genau die Aufmerksamkeit, die sie endlich bekommt. Es ist uns eine riesige Ehre, diesen Preis entgegenzunehmen“, führt Jana Deckelmann weiter aus.
Finalistinnen 2026: Innovationen für häufige, belastende Alltagsthemen
Neben fembites standen zwei weitere Projekte im Finale – mit sehr unterschiedlichen, aber für viele Betroffene hochrelevanten Schwerpunkten:
- Endo Care (noch nicht gegründet): Nicole Bucher entwickelt ein Ernährungs- und Hormonkonzept für Frauen mit Endometriose. Ziel ist es, hormonell und entzündlich getriggerte Beschwerden wie zyklische Schmerzen, Blähungen oder Verdauungsprobleme durch eine personalisierte Ernährung basierend auf hormonellen Daten zu lindern.
- HistaFood: Ana Hansel (Gründerin) bietet mit HistaFood Bio-Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel an, die speziell für Menschen mit Histaminintoleranz entwickelt wurden. Sie möchte Betroffenen die histaminarme Ernährung erleichtern und histaminarme Produkte zum neuen Standard im Handel machen.
Ein Preis – gegründet im Jubiläumsjahr
Im Mai hat die Klosterfrau Group erstmals den Maria Clementine Martin-Award verliehen – im Rahmen ihres 200-jährigen Jubiläums. Mit der Auszeichnung würdigt das Unternehmen Frauen, die mit unternehmerischem Mut, wissenschaftlicher Tiefe und gesellschaftlicher Verantwortung neue Impulse für die Gesundheitsbranche setzen. Der Award ist dabei bewusst mehr als ein Rückblick auf die Unternehmensgeschichte: Er schlägt eine Brücke von der Gründerin Maria Clementine Martin, die 1826 in Köln den Grundstein für Klosterfrau legte, hin zu heutigen Gründerinnen und Innovatorinnen.
Dr. Stefan Koch, CEO der Klosterfrau Group, blickt zufrieden auf die Award-Verleihung: „Es ist uns eine große Freude, mit dem Maria Clementine Martin-Award Gründerinnen dabei zu unterstützen, ihre Vision in die Realität umzusetzen. Es erfüllt uns mit Stolz, wie viele inspirierende und beeindruckende Bewerbungen uns erreicht haben und zeigt zugleich, wie wichtig es ist, Frauen bei ihren Gründungsideen in der Gesundheitsbranche aktiv zu fördern und zu unterstützen.“
Zukünftig wird der Preis alle zwei Jahre vergeben. Die nächste Ausschreibung startet voraussichtlich im Juli 2027, die nächste Verleihung folgt 2028. Damit positioniert sich der Award als wiederkehrende Stimme im öffentlichen Diskurs um Fortschritt in der Gesundheitsversorgung – weit über das Jubiläumsjahr hinaus.
