Im Rahmen der Partnerschaft werden die Expertise der UEFA in Fußballmedizin und Verletzungsprävention mit der Führungsrolle von Haleon in der Schmerzwissenschaft und seinen etablierten Beziehungen zu Fachleuten im Gesundheitswesen gebündelt, um klinisch fundierte, evidenzbasierte Ansätze zur Schmerzbehandlung im Fußball voranzutreiben. Durch wissenschaftliche Zusammenarbeit und Wissensaustausch werden die beiden Organisationen die Standards und Leitlinien in der Schmerzbehandlung weiterentwickeln, um die Gesundheit der Spielerinnen und Spieler zu schützen sowie die Regeneration im meistbetriebenen Sport der Welt zu verbessern. Durch die Bündelung ihrer Expertise möchten die UEFA und Haleon auch dem allgemeinen Mangel an klaren, wissenschaftlich fundierten Leitlinien jenseits des Elitesports entgegenwirken, indem sie entsprechende Erkenntnisse gewinnen und austauschen, um Ärztinnen und Ärzte, Teams sowie Spielerinnen und Spieler auf allen Ebenen des Fußballs zu unterstützen.

Darüber hinaus wird die Zusammenarbeit die Entwicklung von expertengestützten Fortbildungsinitiativen wie Webinare und digitale Lernmodule umfassen, mit dem Ziel, verlässliche, evidenzbasierte Ansätze zur Schmerzbehandlung in den Praxisalltag in ganz Europa zu integrieren. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Vermittlung wissenschaftlich fundierter Ansätze im Zusammenhang mit Fußballverletzungen gelegt.

Dr. Zoran Bahtijarević, Bereichsleiter Medizinisches und Antidoping der UEFA, sagte: „Diese Partnerschaft mit Haleon spiegelt unser gemeinsames Interesse an der Verbesserung des wissenschaftlichen Verständnisses der Schmerzbehandlung im Fußball wider. Durch die Zusammenarbeit im Bereich Forschung und Wissensaustausch haben wir die Möglichkeit, evidenzbasierte Leitlinien weiterzuentwickeln, die Ärztinnen und Ärzte sowie medizinische Teams in ihrer täglichen Praxis unterstützen. Die Stärkung der Qualität wissenschaftlicher medizinischer Erkenntnisse bleibt ein zentrales Anliegen der UEFA. Diese Zusammenarbeit bietet einen wertvollen Rahmen für die Fortsetzung dieser Anstrengungen.“

Eran Gefen, VP sowie Leiter medizinische und wissenschaftliche Angelegenheiten, OTC-Produkte, bei Haleon, sagte: „Die Rolle von Haleon im Rahmen dieser Zusammenarbeit besteht darin, medizinische Expertise beizusteuern, mit der wissenschaftliche Erkenntnisse für medizinisches Fachpersonal im Umgang mit Schmerzen bei Sportlerinnen und Sportlern gestärkt werden. Durch die Kombination von Haleons langjähriger Erfahrung bei der Schmerzbehandlung und seinem Portfolio an bekannten Schmerzmitteln, auf die Konsumentinnen und Konsumenten sowie mediizinisches Personal vertrauen, mit dem Expertenwissen der UEFA können wir evidenzbasierte Unterstützung bereitstellen, mit der Betroffene auf sich selbst achten und sicher wieder mit dem Sport beginnen können sowie Schmerzmittel verwenden, die auf ihre Bedürfnisse abgestimmt sind.“

Die UEFA und Haleon haben bereits bei wissenschaftlichen Forschungsprojekten zur Unterstützung der Verwendung nichtsteoridaler Entzündungshemmer für eine frühe Schmerzbehandlung bei Sportverletzungen zusammengearbeitet. Die im Rahmen der bisherigen Kooperation gewonnenen Erkenntnisse bilden eine solide Grundlage für künftige Leitlinien. Die Partnerschaft baut auf den bestehenden Beziehungen zwischen der UEFA und Haleon auf und stärkt das gemeinsame Engagement für körperliche Betätigung, Sport und eine bessere Gesundheit im Alltag.

Medizinische Aktivitäten der UEFA

Die Medizinische Abteilung der UEFA ist für die Gesundheit und Sicherheit aller am europäischen Fußball Beteiligten verantwortlich und legt verbindliche medizinische Standards für alle UEFA-Wettbewerbe fest, die jede Saison über 2 500 Profispiele in ganz Europa umfassen. Zu ihren Aktivitäten gehören die Erarbeitung und Durchsetzung medizinischer Regularien, die Förderung von Ausbildung und Wissensaustausch zwischen Mitgliedsverbänden und Klubs, die Organisation medizinischer Tagungen und die Finanzierung von Forschungsarbeiten zu wichtigen Themen der Fußballmedizin. Die Medizinische Abteilung der UEFA führt zudem Sensibilisierungskampagnen durch und arbeitet kontinuierlich daran, sicherzustellen, dass die Fußballmedizin mit den wissenschaftlichen und medizinischen Entwicklungen Schritt hält.