Im Zentrum der Kampagne steht ein klarer Perspektivwechsel: Nicht die Erkrankung, sondern der Mensch steht im Fokus. Die Kampagnenmotive greifen alltägliche Situationen und gängige Fehlannahmen auf, um sie auf empathische und nahbare Weise aufzulösen. So wird beispielsweise der weit verbreitete Mythos, Menschen mit Epilepsie könnten keinen Sport treiben oder keinem regulären Beruf nachgehen, gezielt entkräftet. Das übergeordnete Ziel ist es, Wissen zu schaffen, gefährliches Halbwissen – beispielsweise bei Erster-Hilfe-Maßnahmen – zu korrigieren und zu zeigen: Menschen mit Epilepsie führen ein Leben voller Facetten, Talente und Träume.
„Bei Angelini Pharma sehen wir mehr als nur die Diagnose Epilepsie. Wir sehen Menschen, deren Leben so vielfältig ist wie die Erkrankung selbst, das jedoch oftmals von unsichtbaren Mauern aus Vorurteilen und Unwissenheit überschattet wird“, erklärt Alfred von Krempelhuber, Medical Director bei Angelini Pharma Deutschland. „Wahre Akzeptanz beginnt, wenn wir unsere Gemeinsamkeiten erkennen und verstehen, dass Epilepsie menschlich ist wie wir alle.“
„Ich möchte mit meiner Geschichte zeigen, dass man mit Epilepsie normal leben kann“, erklärt Leonie (27), Ingenieurin, die vor über fünf Jahren ihre Diagnose erhalten hat. „Man ist viel mehr als seine Diagnose und kann studieren, arbeiten, seine Freizeit ausleben und sich mit Freunden treffen. Genau das will ich teilen.“
„In der Gesellschaft gibt es oft diffuse Berührungsängste, die schlicht mit Unwissen und falschen Vorstellungen darüber zu tun haben, was Menschen mit Epilepsie vermögen oder nicht“, ergänzt Dr. Rosa Michaelis, Fachärztin für Neurologie und Psychotherapeutin. „Das kann zu Ausgrenzung führen. Stigma, Scham und Schweigen bilden einen Teufelskreis, der das Leid von Menschen mit Epilepsie verschärft. Gesundheitsförderung braucht stattdessen genau das, was diese Kampagne fördert: Offenheit, Sichtbarkeit und einen ehrlichen Austausch.“
Um diese Aufklärung genau dorthin zu bringen, wo das alltägliche Leben stattfindet, laden interaktive Stände an hochfrequentierten Standorten in Berlin, Hamburg, Köln und München Passant:innen dazu ein, sich umfassend zu informieren und eigene Vorurteile zu hinterfragen.
