So setzt die Prostatakrebsvorsorge-Kampagne „Nichts verpassen“ von MSD Sharp & Dohme und AstraZeneca dafür auf eben diesen zielgruppennahen Kontext: die Fußballkultur. Die Kampagne, die von den Agenturen ABC Healthcare und GCI Health betreut wird, unterstützte kürzlich die „Saisonrückblick“-Events des Fußballmagazins 11FREUNDE in fünf deutschen Städten. Der kommunikative Gedanke dahinter: Wer kein wichtiges Spiel versäumen will, sollte auch die Chance auf Früherkennung nicht verpassen. Die Kampagne richtet sich insbesondere an Männer ab 45 Jahren und möchte sie niedrigschwellig dazu ermutigen, mit Ärzt:innen über Männergesundheit und Vorsorge zu sprechen.

Der Gedanke dahinter: Wie lässt sich Disease Awareness aus der Gesundheitsblase herausführen – und in kulturelle Kontexte übersetzen, in denen die Zielgruppe tatsächlich aufmerksam ist? Der 11FREUNDE-Kosmos bietet dafür ein glaubwürdiges Umfeld, weil Fußball hier nicht nur Reichweitenvehikel ist, sondern als Gesprächseinstieg für ein noch immer teilweise tabuisiertes Thema funktioniert. Bereits zur Fußball-EM 2024 war „Nichts verpassen“ in 11FREUNDE-Umfeldern präsent, unter anderem mit Infoständen in EM-Quartieren und mit Kampagnenbotschaftern. Die Kampagne wurde dafür 2024 mit dem European Excellence Award ausgezeichnet.

 

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Experte Volker Wittkamp im Kampagnenspot im Rahmen eines der 11FREUNDE-Saisonrückblicke. 

 

Für Volker Wittkamp, Chefarzt der uroonkologische Reha AufSchalke, ist es deshalb wichtig, bei einem Fußball-Event wie dem „11FREUNDE-Saisonrückblick“ auf das Thema Prostatakrebs aufmerksam zu machen, weil man hier genau die Männer erreiche, die sonst oft nicht freiwillig über Vorsorge sprächen. „Fußball verbindet, schafft Lockerheit und nimmt Tabus raus. Wenn wir es schaffen, dass Männer zwischen Bierdeckel und Bundesliga einmal über ihre Gesundheit nachdenken, haben wir schon viel gewonnen. Einige Menschen wissen zu wenig über die Prostata an sich und deshalb auch von der Vorsorge – das wollen wir mit der ‚Nichts verpassen‘-Kampagne ändern!“, so Wittkamp.

 

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Bierdeckel animierten dazu, Fragen zu stellen und boten via QR-Code Zugang zu Informationen.

 

Vor Beginn der Veranstaltung und in der Pause war der Kampagnenspot mehrfach zu sehen, zudem gab es im Foyer einen Infostand und es lagen Bierdeckel aus, auf denen man seine Fragen stellen und die Bierdeckel dann anschließend in eine Box werfen konnte. Die Fragen deuteten zum Teil darauf hin, dass sich mancher schon mit dem Thema Prostatakrebs beschäftigt hatte, wie beispielsweise „Was bedeutet ein erhöhter PSA-Wert?“, aber häufig ging es auch um die Basics – wie die gefürchtete Tastuntersuchung. Eine Frage aus dem Publikum lautete beispielsweise: „Ich war noch nie beim Urologen – wie läuft der erste Termin konkret ab?“ Volker Wittkamp: „Viele denken beim ersten Urologenbesuch sofort an unangenehme Untersuchungen. In Wirklichkeit ist es meistens erstmal nur ein Gespräch. Wir reden über Beschwerden, Vorsorge, Familie, vielleicht auch über Sexualität oder Wasserlassen. Danach folgen je nach Anlass Ultraschall, Urintest oder Blutabnahme. Und ja: Die berühmte Tastuntersuchung dauert oft kürzer als ein Elfmeter in der Nachspielzeit. Die meisten sagen mir hinterher: ‚War ja halb so wild.‘“