Kartenset gegen Einsamkeit
Die Gesprächskarten sind ein einfaches, aber wirkungsvolles Instrument, um Menschen mit Herzinsuffizienz zu ermutigen, über ihre Erfahrungen zu sprechen. Das Set enthält 35 Fragen, die von der Diagnoseerfahrung über die Auswirkungen auf Beziehungen und Angehörige bis hin zu psychischer Gesundheit und Resilienz reichen. Mitarbeitende von Kliniken und Praxen, Familienmitglieder oder Freund:innen von Personen mit Herzinsuffizienz können die Karten nutzen, um Fragen zu stellen, die es den Betroffenen ermöglichen, sich zu öffnen und über ihre Erfahrungen mit der Erkrankung und ihre Gefühle zu sprechen.
„Bei Abbott wollten wir etwas unternehmen, um Menschen mit Herzinsuffizienz zu helfen, die sich ängstlich oder isoliert fühlen. Wir sollten die psychische Belastung, die eine Herzinsuffizienz-Diagnose mit sich bringt, nicht unterschätzen. Wir sind stolz darauf, ein Instrument entwickelt zu haben, das Menschen hilft, sich zu öffnen“, sagt Emma Braithwaite, Director, Medical Science Liaison im Bereich Herzinsuffizienz bei Abbott.
Kliniken sowie kardiologische Zentren und Praxen können die Gesprächskarten ihren Patient:innen als Unterstützung für Gespräche mit Familienangehörigen, Freund:innen und Behandler:innen zur Verfügung stellen. Die Karten können den Betroffenen dabei helfen, offener über ihre Gefühle zu sprechen und anhand der Fragen ihre persönlichen Erlebnisse zu schildern.
„In der Behandlung von Herzinsuffizienz konzentrieren wir uns zu Recht auf die optimale medizinische Versorgung. Wir dürfen dabei aber nicht aus dem Blick verlieren, was die Erkrankung für das Leben eines Menschen bedeutet. Nicht jede Sorge wird von selbst angesprochen – und nicht immer wissen Angehörige, welche Fragen sie stellen können. Die Connection Cards können eine Brücke schaffen und einen offenen Austausch über das Leben mit Herzinsuffizienz erleichtern“, erläutert Prof. Dr. Birgit Aßmus, Leitende Oberärztin und Leitung Herzinsuffizienz des Universitätsklinikums Gießen und Marburg.
