„Aufbauend auf einem der bislang leistungsstärksten Pharma-Portfolios unseres Unternehmens, unserer multimodalen Pipeline und eines zunehmend KI-gestützten Betriebsmodells sind wir auf dem besten Weg, ab 2027 zu einem mittleren einstelligen Wachstum zurückzukehren und ab 2028 eine operative Margenausweitung in Richtung 30 Prozent bis 2030 zu erreichen“, erklärte Stefan Oelrich.

Fünf Wachstumskatalysatoren treiben Geschäftsentwicklung der Pharma-Division ins kommende Jahrzehnt hinein an

„Unser Ziel ist es, bahnbrechende beziehungsweise erstklassige Produkte zur Verfügung zu stellen, denn das ist es, was Patienten benötigen“, sagte Christine Roth, Executive Vice President, Global Product Strategy and Commercialization und Mitglied des Pharmaceuticals Leadership Teams bei Bayer. „Die wegweisenden Entscheidungen, die wir in den letzten Jahren getroffen haben und von unseren schlagkräftigen Teams umgesetzt werden, beschleunigen Innovationen und führen zu spürbaren Ergebnissen für Patienten und unser Unternehmen.“

Verstärkte Entwicklungs-Pipeline unterstützt zukünftiges Wachstum

„Unsere zielgerichtete Strategie zur Verstärkung unserer Entwicklungs-Pipeline mit innovativen und differenzierten Programmen entfaltet ihr Potenzial, wie unsere Rekordergebnisse im Jahr 2025 zeigen. Allein in 2025 konnten wir drei neue Produktzulassungen, zwei neue Indikationen für unsere Wachstumstreiber sowie sechs positive Phase-III-Ergebnisse erzielen“, sagte Christian Rommel, Executive Vice President, Global Head of Research and Development und Mitglied des Pharmaceuticals Leadership Teams. “Im Jahr 2026 sollten wir mehrere wichtige Meilensteine erreichen. Diese werden unsere Strategie, Innovationen wie beispielsweise in der Präzisionsmedizin in unseren Kerntherapiegebieten Kardiovaskulär und Onkologie, bei regenerativen Zell- und Gentherapien sowie bei molekularer Bildgebung voranzutreiben, weiter validieren.“ 

„Arzneimittel auf Basis kleiner Moleküle bleiben eine der effektivsten Möglichkeiten, um wirkungsvolle Therapien hinsichtlich Verfügbarkeit, Vorhersehbarkeit und globaler Skalierbarkeit zur Verfügung zu stellen“, sagte Aleksandra Rizo, M.D, Ph.D, Präsidentin und CEO von Vividion Therapeutics. „Wir entwickeln orale Therapien für Krebs und immunologische Erkrankungen, die durch unsere Chemoproteomik-Screening-Plattform Ziele ansprechen können, die bisher als nicht behandelbar galten. Bei drei intern entwickelten Molekülen, die sich bereits in der klinischen Entwicklung befinden, konzentrieren wir uns darauf, aus diesen potenziell transformative neue Medikamente für Patienten zu machen.“

Gentherapie

„Wir kombinieren die integrierte Adeno-assoziierte Virusplattform von AskBio – von der Kapsid-Innovation bis zur Herstellung – mit den globalen Entwicklungs- und Betriebskapazitäten von Bayer. Damit wollen wir Medikamente entwickeln, die das Potenzial haben, die Behandlung von Patienten sowohl bei seltenen als auch bei häufigeren Krankheiten zu maßgeblich zu verbessern“, sagte Gustavo Pesquin, Chief Executive Officer von AskBio. 

Zelltherapie

„Für Krankheiten, die durch irreversiblen Zellverlust gekennzeichnet sind, bietet die regenerative Medizin einen grundlegend neuen Ansatz“, sagte Seth Ettenberg, Präsident und CEO von BlueRock Therapeutics. „Wir entwickeln neuartige Zelltherapien zusammen mit skalierbarer, reproduzierbarer Herstellung.“ 

Fortschritte bei Innovationen in der medizinischen Bildgebung

„Die medizinische Bildgebung entwickelt sich zunehmend zu einer personalisierteren und in die Behandlung von Patienten integrierten Technologie“, sagte Konstanze Diefenbach, Leiterin der Radiologie-Forschung und Entwicklung bei Bayer. „Bei Bayer arbeiten wir an Innovationen, die diese Entwicklung vorantreiben – von Niedrigdosis-Kontrastmitteln und intelligenteren, vernetzten Workflows bis hin zu neuen molekularen Ansätzen. Dies ermöglicht eine frühere, genauere Diagnose, die Kliniker dazu befähigt, präzise Behandlungen auszuwählen und die Versorgung ihrer Patienten zu verbessern.”

Steigerung der F&E-Produktivität durch Kombination von hauseigenen KI-Lösungen und strategischen Partnerschaften

„Unser Ziel ist es, KI zu nutzen, um die F&E-Produktivität bis 2030 um 40 Prozent zu steigern“, sagte Sai Jasti, SVP, Head of Data Science & Artificial Intelligence, Bayer Pharmaceuticals F&E. “Durch die Integration der KI-Plattformarchitektur mit anonymisierten patientenzentrierten Daten sind unsere Datenwissenschaftler in der Lage, unser internes Biologika-Portfolio zu maximieren, KI-Modelle zu validieren und Lösungen zu skalieren, wodurch die Arzneimittelforschung beschleunigt werden soll.“

Bayer unterhält strategische Partnerschaften mit Organisationen wie dem Vanderbilt University Medical Center in den USA, FinnGen in Finnland und PRECISE in Singapur. Diese nutzen ein globales Ökosystem, das anonymisierte Daten und KI-gesteuerte Analysen kombiniert, um die Arzneimittelforschung in kritischen Bereichen wie kardiovaskulären Erkrankungen und Nierenerkrankungen zu beschleunigen.

Bayer hat kürzlich eine Partnerschaft mit Cradle unterzeichnet. Dessen Plattform ist darauf ausgelegt, Entwicklungszeiten zu verkürzen und hochwertigere Moleküle mit größerer Geschwindigkeit und Präzision in die klinische Entwicklung zu bringen.

Über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg wird KI zunehmend zu einem integralen Bestandteil des Geschäfts von Bayer. Von der ganzheitlichen Planung und Steuerung von Geschäftsprozessen, Produkten und weltweiten Marktentwicklung sowie dem Einsatz von agentischen Hilfsmitteln der nächsten Generation setzen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens KI-gestützten Arbeitsweisen ein. 

Einen detaillierten Überblick über die Bayer-Pipeline gibt es hier.